Manchmal schreibe ich noch welche. Ich nehme mir immer vor, dass ich alte Gedichte, die ich gern mag, hier veröffentliche. Aber offenbar bekomme ich das nicht so ganz hin…
marcus 10. März 2010
| Living in a world of dreams |
France Joli – Come To Me |
We’re fated to pretend |
MGMT – Time To Pretend |
| Looking for the answer |
The Killers – Human |
Although the words are wrong |
Blur – The Universal |
| All the words have been spoken and the prophecy fulfilled |
Billy Joel – Got To Begin Again |
Just what the truth is, I can’t say anymore |
Moody Blues – Nights in White Satin |
| I’ve finally come to realize |
Marit Bergman – Julia |
Well, everybody hurts sometimes. |
R.E.M. – Everybody Hurts |
| In the gaps, inbetween words |
Maximo Park – Girls Who Play Guitars |
Did I have to make mistakes? |
Danny Wilson – Mary’s Prayer |
| For years and years and years and years |
The Fray – You Found Me |
Wonder why the right words never come |
Eagles – Tequila Sunrise |
| How long should I stay? |
Stars – Midnight Coward |
How can I go on? |
Freddie Mercury & Montserrat Caballé – How Can I Go On |
| No I don’t wanna battle from beginning to end |
Coldplay – Death and All His Friends |
Don’t wanna fight, don’t wanna die |
The Arcade Fire – Intervention |
| No i’m not sure if i could handle that |
Miss Li – Seems Like We Lost It |
Though I battle blind. |
Amy Winehouse – Love Is A Losing Game |
| I listened to the night time breeze |
Hercules And Love Affair – This Is My Love |
Now I’m smoking cigarettes and I strive for purity |
Tom Waits – Grapefruit Moon |
| On that midnight train to Georgia |
Gladys Knight & the Pips – Midnight Train To Georgia |
I found a little piece of you |
Miss Li – Seems like we lost it |
| It can warm your lonely nights |
Randy Crawford – You Might Need Somebody |
when you are near |
Camouflage – Love is a shield |
| It’s a miracle |
Queen – The Miracle |
| You will only get it once |
Joel Alme – You Will Only Get It Once |
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Tags: Aber bitte mit Musik, Digital Native, Last.fm, Selbstversuch
marcus 15. Februar 2010
Dichter Dunst hochhängender
Wolkendecken will wohl wirklich
die so schön strahlende Sonne
ungestraft übertünchen.
Dicht drängt er eine
weiße Wolkenschicht
scheinheilig hoch
über unserm
unberührten goldgelben
Sandstrand.
Doch die
so schön strahlende Sonne
- ein ewiges Einzelkind -
kennt keine Konkurrenz
Es eilen stark-sanft-stark
wehende Winde um Übleres
- einen todtraurigen Tag etwa -
von vornherein zu zeitigen.
Ergänzend erwärmt
die so schön strahlende Sonne
das darbende Meer mit
ihrer innigen
leidenschaftlichen Liebe.
Dieses dankt ihr,
indem es eifrig
das dunstfreie Firmament feierlich
mit meisterhaft
blauer Brillanz begrüßt.
Inzwischen ist unser
unberührter goldgelber Sandstrand
von vielen Bewunderern
bevölkert.
Sie saugen jenes… ja
bisweilen Bizarre
in ihr Innerstes auf.
Möglicherweise möchte
jetzt jeder einfach eine
Bräunung bekommen.
Die mit Menschen durchdrungene
See säuselt sanft
süße Geschichten gestriger
Zeiten. Zum Zuhören kommt kaum
einer. Eigentlich wollen wir
bloß baden. Einer Erzählung
in inzwischen alt anheimelnden
Klängen kann kein Mensch mehr
folgen. Frustriert macht Meer
was wir wirklich wollen:
Wellen.
050710
Tags: Ostsee, Rügen, Strand
marcus 14. Februar 2010
Sanft salziges Schmachten schafft
wilde Wut. Wollüstig will
eine egoistisch-einnehmende, einfach
kindsköpfig kontrollierte Kicherkaskade
durch dreiste Dunkelheit deprimieren.
Aber angesichts aufrichtig abgöttischer
Liebe lacht Leben lauthals.
Noch nichtigere Narreteien nagen,
von Vielbesserfühlerei völlig verkümmert, vergeblich
am als allgemein als Allerstärksten
bekannten, beiläufig bisweilen Brust
genannten, genau genommen glühendes,
heiliges Herz heißendes Himmelsstück
im Inneren. Immer inniger ist
dieses durch direkten Druck der
langsamen Leidenschaften, lieblich-leichtfüßig
gewordener Gesten, glamourös gewachsener
Seilschaften sowie sensibler Stimmungen
geworden. Genau genommen
hat heute hier heimlich
ein einfacher, eigens entwicklter
plötzlich passierter Putsch plausibel
die derzeitige Demoskopie durchaus
bewiesen. Bekanntermaßen befehlen bei
Verstandessachen Verstandeskräfte. Vielleicht verfügen
aber auch Andere – Außenstehende -
über übungsreiche, übernatürliche – übrigens
friedfertige – Fähigkeiten?
Doch diesem Diktat darf
keiner kleine Kummer klagen.
Freiheit fürs Fühlen!
Demut dem Denken!
Tags: Berlin, Kristin., Sommer
marcus 11. Juni 2009
Bin in mir drinnen
dringe tief in mich ein
Kann mich nicht verlieren
bin doch hier zum Einsam sein
Bin in mir drinnen
wo ich mich tiefer nicht spür
Mit all meinen Sinnen
finde ich vor mir Gehör
Bin in mir drinnen
am innersten Ort
Dumpf klingt das Außen hier
klar mein Wort
Bin in mir drinnen
nehme mich in mir auf
Beladen ohne Last
beginnt der nächste Lauf
Tags: kein Kopfgedicht
marcus 4. Mai 2008
Fast konnt’ ich’s zum Momente sagen
Doch dann
Einschlag
Hinuntersacken
Aufschlag
Platzen
Fließendrot
Hilfloses Entsetzen
Inmitten Normalität
Anrufen
Helfen
Reden
von beängstigender Realität
Lebe ich in andren Welten?
Sehe ich nicht, dass das geschieht?
Wo spielt das Leben,
wo seine Bühne?
Dass meines sowas selten sieht?
Schweigen
Um Fassung ringen
In der unfassbaren Welt
Kein Halten
Bloßes Treiben
Muss weg
Wo mich nichts mehr hält
Tags: kein Kopfgedicht