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21. Januar 2006

debian / binary distributions

Irgendwie ist die versprochene Flexibilität, die Linux bieten kann, nicht bei vorkompilierten Distros zu finden. Ich habe seit einer Woche viel Spaß mit einem Debian-Server. Eigentlich ist es nicht viel: MySQL 5, PHP5, apache 2.2.

Nähme ich die Standard-Debian-Pakete, wäre ich längst fertig. Nur bieten mir die Debian-Pakete nicht genug, als dass ich sie einsetzen könnte. Also muss ich alles selbst kompilieren. Damit fangen dann die Probleme an. Bibliotheken müssen nachgeladen oder auch per Hand kompiliert werden, andere – wie gettext – fuktionieren gleich gar nicht. Tjaja, mit gentoo wäre das nicht passiert.

Aber jeder Admin, der meint, »in scene« sein zu müssen, nimmt debian. Das ist sowas wie trockener Rotwein. Völliger Hafer! Und dann diese Pakete! Uralt, aber stabil, stabiler, am stabilsten. Das ist so, als wenn ich beim Autokauf immer nur das vorletzte Modell kaufen würde, weil sich das erprobt hat.

Vielleicht kapieren es die Admins ja noch irgendwann einmal, dass eine Distri wie gentoo nicht automatisch kompliziert ist, nur weil sie auf Quellcode basiert.

Rubrik(en): Computer

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